Wer bin ich – und wenn ja, wo treibe ich mich rum?

Seit Januar hat es mich zu Kongress Media getrieben – über Vitamin B, wie es heute oft üblich ist.

Als gebürtiges Nordlicht liebe ich die Ostsee und kann mich immer noch nicht am Blick der Berge satt sehen. Sehr froh bin ich, dass in München der rauhe Küstenwind fehlt und es meiner Meinung nach mehr Sonnenstunden gibt. Wer schon mal in Mecklenburg-Vorpommern war, weiß wie schön und vor allem wasserreich es dort ist. Nicht zu verwundern, dass ich meine Freizeit oft am oder paddelnd (nicht rudernd!) auf dem Wasser verbringe.

Was treibt mich nun in den Süden und zu Kongress Media? Mein Studium der Sprechwissenschaft und Organisationspsychologie war nur in München möglich, sodass ich mich 800 km weit weg der Heimat ans Studieren machte. Nach einigem beruflichen Rumprobieren wusste ich, dass ich in die Eventbranche gehen wollte. In meinen Jobs hatte ich auch immer die Verantwortung für verschiedene Bildungsveranstaltungen wie Didacta oder Bildung Online in Österreich. Bei meinem letzten Arbeitgeber, dem Anbieter der Online-Lernplattform Fronter, habe ich Einblicke in die verschiedenen Möglichkeiten und Entwicklungsstufen des kollaborativen Lernens gehabt. Wie ich bereits im Enterprise 2.0-Blog geschrieben habe, ist die Einführung einer technischen Plattform nur die Grundlage für eine Veränderung – unabhängig davon, ob es sich um eine Bildungseinrichtung oder ein Unternehmen handelt. Die Akzeptanz der Stakeholder ist die Voraussetzung für den Erfolg von Wissens- und Informationsweitergabe.

Als „Newbie“ im Bereich Enterprise 2.0 arbeite ich mich gerade in das Thema ein. Begleitend zur organisatorischen Vorbereitung des IOM SUMMIT am 19./20. Juni im KölnSKY beschäftige ich mich mit dem digitalen Arbeitsplatz. Während letztes Jahr noch die technische Einführung im Vordergrund stand, wie ich bei meiner Recherche festgestellt habe, sind wir nun bei personellen Herausforderungen angekommen. Meint: vor einem Jahr ging es noch um die Einführung der Plattformen und ihre Strategien (wenig Schulungsaufwand, Mitarbeiter von Anfang an mitnehmen, Frontend/User Interface leicht bzw. intuitiv bedienbar gestalten). Jetzt geht es um mehr. Wie kann ich den Mitarbeiter motivieren, wie bilde ich durch ein Informationsportal Kompetenzen aus, welchen Unternehmenskulturwandel zieht die technische Einführung einer Plattform/von Social Web Werkzeugen nach sich. Das Einbinden der Mitarbeiter bei einem Relaunch sei hier genannt – immer Chance und Risiko, dem ich durch Mitspracherecht der Mitarbeiter entgegenwirken kann. Die Mitarbeiter wollen nicht nur eine Plattform, sie möchten sich auf ihr widerfinden – sei es z. B. im individuellen Design.

Aber auch für die Intranet-Strategietage nächste Woche in Frankfurt und für die Social Web Breakfasts bin ich zuständig. Für dieses Jahr ist der Digital Marketing & Media SUMMIT (kurz: D2M) mein größtes Projekt. Für den D2M diskutieren wir u. a. auf den Breakfasts einige Themen zur Vorbereitung. Z. B. am kommenden Mittwoch zu Influencer Relations.

Ich bin auf die ganzen Veranstaltungen gespannt und freue mich auf das unerschöpfliche Lernpotential, was vor mir liegt.

Weitere Veranstaltungen der Kongress Media findet Ihr hier: http://www.kongressmedia.de/veranstaltungen/kalendar-2012.html

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