Kongress Media startet das Web Content Experience FORUM im Herbst 2013!

Sicherlich ist es nicht mehr jedem Leser unseres Blog bewusst, aber Content Management war eine wesentliche Keimzelle der Konferenzaktivität von Kongress Media. Neben dem Content Management FORUM, den Contentmanager.days und dem ECM SUMMIT haben wir auch die CeBIT Content Management Arena organisiert. Im Zuge der Web 2.0 Diskussionen ist das Content-Thema dann  bei uns ein wenig zurückgeblieben, bis wir in 2011 unsere “alte” Liebe beim Internet & Intranet SUMMIT (kurz i2 SUMMIT) in der Schweiz wiederentdeckt haben.

Zur Konzeption des i2 SUMMIT hatte ich 2011 in unseren Research-Blog ja bereits die spannende Entwicklung vom Web Content Management zum Web Content & Customer Experience Management dargelegt. Was damals noch ein kleines Pflänzchen war, ist mittlerweile ein wichtiger Treiber vieler Content-Projekte geworden. Nämlich die kundenorientierte Inszenierung von Inhalten und Services über alle Kanäle und die damit verbundene Koppelung von “Systems of Engagement” mit “Systems of Record”! Im Mittelpunkt steht dabei die Ausrichtung und Dynamisierung der Strukturen und Inhalte der Website an den Informations- und Engagement-Anforderungen des Users auf seiner “Customer Journey”. Dabei geht es um die Personalisierung von Inhalten und Prozessen wie auch die erlebnisorientierte Gestaltung von Prozessen und Interaktionen.

Ein weiterer Punkt, der zum Teil über das klassische Content-Verständnis hinausgeht, ist die Anwendung und prozessuale Koppelung der Inhalte der Website und der gesammelten Nutzungsdaten der User mit dem Marketing-Prozess. Dabei geht es um die Marketing Automation auf Basis der Web-Nutzungsdaten.

Aber weil heute Marketing nicht mehr nur als Push- sondern auch als Pull-Ansatz verstanden werden muss, braucht es auch die Integration der Social Experience in das Web-Content-Konzept, was zu weiteren Herausforderungen für das Content-Konzept führt. Denn nun müssen Inhalte sowohl inhaltlich als auch technisch “sharable” werden. Siehe hierzu auch das Webciety-Panel “Web-Management in Zeiten von sozialen Medien”.

Als wären diese Punkte nicht schon genug Herausforderungen müssen die  Web-Projekte diese Punkte heute auch noch für die unterschiedlichen Nutzungskonzepte der verschiedenen Endgeräte auf der Nutzerseite realisieren. Und dabei gewährleisten, dass die Nutzer nahtlos zwischen den Endgeräten wie kleinen Touch-Geräten im mobilen Einsatz, großen Touch-Geräten im “Feierabend-Lean-Backwards-Nutzungsszenario” auf dem Sofa oder dem klassischen Desktop im “Lean-Forward-Nutzungsmodus” wechseln können.

Klassische, statische Web-Konzepte müssen daher komplett überdacht werden. Mit dem Web Experience Management FORUM am 17. Oktober wollen wir die Herausforderungen auf diesem Weg und erste Erfahrungswerte bei der Umsetzung solcher Konzepte diskutieren. Derzeit bin ich hierfür beim Sammeln von Vorschlägen – wir haben dafür auch ein Call-for-Participation-Formular auf der Website eingerichtet, welche durchaus rege benutzt werden darf. 

In diesem Sinne freue ich mich über viel Input und Vorschläge.

 

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