Projektleitung Konferenzen – mehr als nur Eventorga

Nun hab ich doch gestern mein Halbjähriges verpasst. Halbjähriges im neuen Job, in dem ich mich so zu Hause fühle.

Aber was genau beinhaltet mein Job? Der Begriff Projektleitung Konferenzen ist sehr dehnbar und kann auch Unterschiedliches beinhalten. Ich mache einfach alles: Von der Eventorga (sprich Veranstaltungsort suchen, Technikbestellung, Bestuhlung, Präsentationen einsammeln, die Teilnehmer informieren, Namensschilder produzieren,…) über Flyergestaltung mit dem Grafiker bis hin zu Referentenkoordination und Programmplanung zusammen mit dem Chef. Auch der Abschluss von Medienpartnerschaften, Bloggen (und vor allem die fertigen Artikel online sehen) und die Betreuung der Facebook-Seiten sowie Twitteraccounts gehören dazu. Ich möchte nicht auf alles einzeln eingehen, aber ein wenig das Auf und Ab darstellen. Wie schrieb ich neulich: Es gibt solche Tage und solche. Heute ist eher solche. Vollkommen positiv gemeint: Der Abschluss von Medienpartnerschaften und Referentenzusagen zum Digital Marketing & Media SUMMIT oder Social Web Breakfast, ein fertig produzierter Flyer sowie Likes auf Facebook, ein Dankeswort von Teilnehmern und Referenten beflügeln mich. Ich finde es spannend, die Leute hinter den Mails und Xing-Profilen kennen zu lernen. Bei Fremd-Veranstaltungen und dem Lesen von Artikeln immer im Hinterkopf zu haben, dass ich darauf achte, zukünftige Referenten zu finden und zu verstehen, was sich inhaltlich hinter einer Jobposition verbirgt.

Änderungen auf den Websites sind notwendig, aber empfinde ich als zeitraubend. Hat irgendwie was von Datenbanken für mich. Obwohl es toll ist, die Änderungen sofort sehen zu können. Ärgern tun mich dagegen das sehr frühe Aufstehen während der Veranstaltung, kurzfristige Änderungen (z. B. Programmänderungen wegen Krankheit), Absagen von angefragten Sprechern oder Umbestuhlungen im Veranstaltungsraum. Und auch stressige Zeiten, in denen alles auf einmal sofort erledigt sein muss. Aber es gibt ja dann den Chef, der morgens einen guten Kaffee mitbringt, und meine Freizeit, in der ich auf dem Wasser als Trainer beim Sportlerscheuchen einfach alles vergesse.

Also, Ihr seht, ein Auf und Ab, ein Hin und Her, aber dafür ein wahnsinnig interessanter und garantiert kein langweiliger Job, in dem wir als Team harmonieren und doch irgendwie jeder sein Ding macht.

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