Praktikum läuft…

Hallo – ich bin der Nils!

Und seit 18.2. der neue Prakti bei Kongress Media. In den nächsten Wochen werde ich meine Erfahrungen während meiner Zeit hier in diesem Blog beschreiben. Ich selber habe ca. zehn Jahre als ehrenamtlicher Jugendleiter das Medienteam eines Jugendzentrums geleitet und eine Ausbildung zum Großhandelskaufmann abgeschlossen. Eine sinnvolle Kombination meiner Interessen war dann das Studium zum Medienmanager an der  FH St. Pölten. Wohl das beste was ich hätte machen können, denn es macht richtig Spaß. Die FH ist wie ein großer Medienspielplatz und die Österrreicher und Österreicherinnen sind echt leiwand!

Jetzt, im letzten Semester vor der Bachelorprüfung, freue ich mich dennoch, wieder dahoam in Minga zu sein, und das Team von Kongress Media zu unterstützen.

 

Warum Kongress Media?

Im Sommer 2012 kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit der Kongress Media GmbH. Wie es manchmal so kommt, erzählte mir die Freundin einer Freundin an einer Abendveranstaltung, sie würden noch einen Praktikanten bei diesem Business to Business – Veranstalter für Medienfachkongresse suchen. Natürlich erst einmal die Webauftritte gestalkt: ein kleines Unternehmen mit Fokus auf Projekte und damit eine große Chance, Verantwortung übernehmen zu dürfen und Langeweile entgegen zu wirken. Außerdem der große Vorteil, viel bei den Kongressen lernen zu dürfen. Würde ich Musiker werden wollen, würde ich wohl Konzerte organisieren. Sofort über das Wochenende Bewerbung geschrieben und schon einige Monate und zwei Bewerbungsgespräche später war der Vertrag komplett.

 

Erwartungen an das Praktikum

In dieser kleinen Firma übernehme ich in vielerlei Hinsicht Verantwortung und Aufgaben. Ich erwarte Abwechslung und Abenteuer, freundliche Mitarbeiter und Aneignung von Fachwissen. Nach dem Kennenlernen der österreichischen Medienbranche ist dies der erste Schritt Richtung Deutschland, allerdings abgekehrt von den Massenmedien, hinein ins B2B-Geschäft. Hier freue ich mich, interessante Strategien der Vortragenden kennen zu lernen, um auch endlich einen reellen Praxisbezug zum Fach „Strategisches Management“ zu knüpfen.

Da auf den Kongressen vielerlei Manager anzutreffen sind, ist Networking kurzfristig zum Finden von Interviewpartnern für die Bachelorarbeit und langfristig von potenziellen Arbeitgebern und Partnern, von großer Bedeutung für das Studium und die darauf folgende Karriere. Ich erwarte also Abwechslung, Spaß bei der Arbeit, Weiterbildung, Einblick in die Branche und Ausbau meines Netzwerks.

 

Der erste Arbeitstag

Das Büro besteht aus drei Räumen und einer Küche mit Tisch, wobei in einem Raum ein Online-Wein-Vertriebs-Startup (dreizehn°) arbeitet. In einem weiteren Raum sitzt Thomas Koch (Geschäftsführer) und in einem dritten Susanne Bach, Christine Pauligk  und ich. Kurz nach meinem Ankommen wurde ein Jour Fixe angesetzt: Björn Negelmann (ebenfalls Geschäftsführer) war über Skype verbunden und nahm quasi als Notebook Teil. Besprochen wurden vielerlei operative Aufgaben für die kommenden Events: Enterprise 2.0 SUMMIT in Paris und besonders die Bühnen „Webciety“ und „eCommerce Forum“ auf der CeBIT in Hannover. Erwähnt wurde, dass ich in einestressige Zeit einsteige und dass Aufgaben wie Blogging erst einmal hinten anstehen. Danach wurde ich in die Google-Cloud und das Social Intranet eingeführt.

Zu Beginn des Praktikums gab es eine Art „Information-Overkill“, was nun, nicht zuletzt auf Grund meiner Vorbildung, langsam in Routine und Sicherheit übergeht.

In den folgenden Beiträgen werde ich vor Allem auf meine persönlichen Erfahrungen bei den Veranstaltungen eingehen und versuchen Verknüpfungen zu meinem Studium aufzuzeigen. Beim nächsten geht es also u. A. um die Webciety auf der CeBIT.

 

So, das war also mein erster Blog-Beitrag. Über Feedback würde ich mich sehr freuen!

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Nils Behrend

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