Wie sieht die Zusammenarbeit der Zukunft aus?

Viele Unternehmen sind auf dem Weg und beschäftigen sich in einer Vielzahl von unterschiedlichen Projekten mit der Verbesserung der Zusammenarbeit und des Informationsflusses in Unternehmen. Dabei kommt es mitunter nicht selten zu Konkurrenzsituationen von Projekten, die das gleiche Ziel auf unterschiedlichen Wegen verfolgen:

  • So versuchen die Intranet-Verantwortlichen ihre Projekte als zentrale Zusammenarbeitsplattformen neu zu positionieren. Weiterhin unter der Maßgabe, dass es eine zentrale Verantwortlichkeit geben muss, die eine Plattform bereitstellt und koordiniert, die sowohl Top-Down-Unternehmensinhalte als auch „Flurfunk-Inhalte“ zugänglich macht.
  • Andererseits verfolgen die Enterprise 2.0 Enthusiasten das Ziel, diese zentrale Koordination von Inhalte auf ein Minimum einzugrenzen und vielmehr den Informationsfluss der relevanten „Flurfunk-Inhalte“ rund um die konkrete Zusammenarbeit zu fördern. Dabei wird auch gleich mal die Unternehmenskultur in Frage gestellt und versucht die „Social Enterprise (R)Evolution“ herbeizurufen.
  • In der Mitte dieser Positionen versuchen noch die Dokumentenportal-Verantwortlichen – nicht selten technologisch auf eine Plattform aus Redmond eingeschworene Personen – den Fokus auf das Zusammenspiel von geschäftsrelevanten Informationen in Dokumenten und der strukturierten Zusammenarbeit zulegen, die durch „soziale“ Komponenten zu ergänzen ist.
  • Und wem das noch nicht genug ist, findet bei der neuen Gattung der „Digital Workplace“-Enthusiasten das Bestreben, den „Arbeitsplatz der Zukunft“ zu gestalten, der auch die BYOD-Frage auf den Plan ruft und damit die Vernetzung und digitale Zusammenarbeit nochmals mit der Fragestellung „erdet“, ob die bereitgestellten Infrastrukturen überhaupt von jedem Mitarbeiter auch von jedem Platz auf der Erde zugänglich sind.

iom_buttonBeim IOM SUMMIT 2013 wollen wir wieder genau mit diesen Fragestellungen beschäftigen und Projekterfahrungen mit der einen oder anderen Konzeptausrichtung diskutieren. Als „Informations- und Organisations-Management SUMMIT“ sehen wir die Veranstaltung als Zusammentreffen und Erfahrungsaustausch genau dieser vier oben genannten Verantwortungsbereichen.

Mit der Veranstaltung am 25. & 26. September 2013 stehen dieses Jahr insbesondere folgende Fragestellungen auf dem Programm:

  • Wohin entwickelt sich das klassische Intranet? Braucht es dieses überhaupt noch in Zeiten von neuen Kollaborationsplattformen? Wie sieht das „Social Intranet“ nun wirklich aus und wie unterscheidet es sich von der Enterprise 2.0 Initiative?
  • Was sind die aktuellen Erkenntnisse zur Einführung und Etablierung von sozialen Informations- und Kollaborationsplattformen? Welche Herausforderungen und Erfolgsfaktoren sind für die Adoption solcher Infrastrukturen und die Adaption der Organisation an eine neue Form der Informations- und Zusammenarbeit zu beachten?
  • Wie muss das Informationsmanagement mit dem Kollaborationsmanagement verknüpft werden? Wie wird gewährleistet, dass wichtige Geschäftsprozessdokumente in Adhoc-Prozessen auf Kollaborationssystemen auch gefunden und genutzt werden?
  • Wie sieht der Weg zu einem Service-orientierten, digitalen Arbeitsplatz der Zukunft aus? Wie lassen sich die neuen Informations- und Zusammenarbeits-Plattformen für den „Blue-Collar-Worker“ zugänglich machen?

Ergänzend zum IOM SUMMIT am 25. & 26. September bietet sich zudem mit der Award-Veranstaltung zur „Exzellenten Wissensorganisation“ am 24.09. eine zusätzliche thematische Ergänzung in dem Themenfeld der „Lernenden Organisation“ und ihrer Umsetzungskonzepte. In der Kombination glauben wir, dass die Veranstaltungen sich perfekt ergänzen und einen spannenden Einblick in die Erfolgsfaktoren der nächsten Generation des Informations- und Organisationsmanagement bieten.

Die Programmzusammenstellung ist schon im vollem Gange. Dennoch freuen wir uns noch über Vorschläge – insbesondere von Projektverantwortlichen aus Unternehmen, da dies der Hauptfokus der Veranstaltung ist.

ewo_logo_rgb_smallAuch für den EWO-Award möchten wir hier noch einmal zur Bewerbung aufrufen. Hier geht es um die Auszeichnung von Projektergebnissen, bei denen der Umgang mit Wissen in einer Organisation bzw. Organisationseinheit als strategische Maßnahme im Fokus steht.

 


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