Meine erste Woche bei Kongress Media: Was ich erkannt & gelernt habe und was mich in Zukunft erwartet

Die erste Woche bei Kongress Media ist nun vergangen und ich konnte viele neue und interessante Eindrücke aus einem an die digitale Transformation spürbar angepassten Unternehmen sammeln. In diesem Beitrag ziehe ich mein erstes Fazit und stelle eine erste kleine persönliche Prognose auf😊.

Die „digitale Zusammenarbeit“, die aus objektiver, technologischer Sicht in erster Linie auf vernetzten Computersystemen basiert, und aus subjektiver, menschlicher Perspektive einen vor allen Dingen vertrauensvollen und verantwortungsvollen Umgang erfordert, hat mein Verständnis von Zusammenarbeit in der letzten Woche maßgeblich verändert. Buzz-Wörter, wie „employee experience“, „Personal 4.0“ oder „digital workplace“, sind in meiner Vergangenheit nie so sehr an der Tagesordnung gewesen, wie heute.

Deshalb freue ich mich sehr, mit Kongress Media auf „neue Ufer“ zu gehen und damit ein Teil des Transformationsprozesses sein zu dürfen. Meine Begeisterung darüber begründet wohl am besten meine berufliche Vergangenheit, in der ich auch Erfahrungen mit Unternehmen machen durfte, die sich noch ganz offensichtlich gegen die fortschreitende Digitalisierung wehrten oder sie schlicht an sich vorbeiziehen lassen haben. Denn was ich auch heute noch bei vielen Arbeitnehmern und auch bei mir selbst zum Teil immer noch beobachten kann, sind Verhaltens- und Denkmuster, die aufgrund von langjährigen Erfahrungen in hierarchischen Organisationsformen eingeprägt wurden. Damit meine ich insbesondere die Verhaltens- und Denkmuster, die aus einem Gefühl des sich „Unterordnen- oder Anpassen-Müssens“ entstanden. Und auch heute noch gibt es solche hierarchischen Organisationsmuster – wenn nicht sogar immer noch in der Mehrheit – die es den Mitarbeitern nicht ermöglichen, selbstbestimmt zu arbeiten. Zudem schlummert noch bekannterweise in vielen Köpfen die Angst, als „faul“ bezeichnet zu werden, weshalb sie sich wohl „freiwillig“ der vermeintlichen Kontrolle vieler Vorgesetzter unterordnen, um nicht als solche wahrgenommen zu werden. Deshalb glaube ich, dass es oft ein und derselbe Grund ist, weshalb sich immer noch so viele Unternehmen gegen die Veränderungsprozesse, die mit der Digitalisierung einhergehen, wehren: Es ist die Angst vor dem Unbekannten. Denn eine solche Veränderung erfordert ein Umdenken bei jedem Einzelnen, was bekanntlich nicht von heute auf morgen geschieht und manchmal sogar nie, wenn man nicht offen und bereit ist, sich auf Neues einzulassen.

Mein Ziel ist es deshalb, ganz besonders meinen eigenen Denk- und Verhaltensstrukturen ein Ende zu setzen, die noch aus der Vergangenheit in mir herumspuken – mich der besagten Angst zu stellen und aufgeschlossen für das Neue zu sein, das mir auf dem unbekannten Weg in und durch die digitale Welt aus sichtbarer Ferne entgegenkommt – wie jetzt der IOM SUMMIT 2019!

Darauf freue ich mich besonders beim IOM SUMMIT 2019:

Der IOM SUMMIT 2019 ist ein Fachkongress, der jetzt wohl auch für mich genau das Richtige ist. Denn er fördert nicht nur das besagte Umdenken, das die Digitalisierung jetzt fordert – sondern dient mit seinen inhaltlichen Diskussionen von Praktikern und Experten über die Erfolgsfaktoren für die Etablierung des Digital Workplace auch als Wegbereiter in eine freiere und selbstbestimmtere berufliche Zukunft, auf die sich neben mir auch viele andere Arbeitnehmer – aber sicherlich auch viele Arbeitgeber freuen dürfen.

Ein Thema, auf das ich deshalb beim IOM SUMMIT 2019 besonders neugierig bin, ist, der Digital Workplace und seine Erfolgsbausteine als Weichensteller für die digitale Transformation, das von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wird. Denn es werden unter anderem auch Verantwortliche aus verschiedenen Unternehmensbereichen und Branchen teilnehmen, die ihre Erfahrungen bei der Umsetzung und Etablierung von digitalen Arbeitsplatzkonzepten diskutieren werden. Darüberhinaus bin ich schon sehr gespannt auf die vielen interessanten Keynote-Speaker und auf die interaktiven Workshops, in denen unter anderem über die Handlungsfelder, Methoden, Herausforderungen & Potentiale sowie über verschiedene Ansatzpunkte für den Mind- & Skillset Aufbau diskutiert wird.

Insgesamt blicke ich sehr erwartungsvoll auf den diesjährigen Kongress. Denn ich freue mich auf viele interessante Menschen und ihre unterschiedlichen Perspektiven, auf unterschiedliche Fachbeiträge von Experten und auf viele Erfahrungsberichte aus Projekten – und ganz besonders auf die annähernde Beantwortung der Frage, was die Zukunft noch bringen wird.

Worauf freut Ihr Euch am meisten beim diesjährigen IOM SUMMIT? Wer von Euch wird noch Event-Newcomer sein und was sind Eure Erwartungen? Ich freue mich über Eure Kommentare!

 

Bild von Johannes Plenio auf Pixabay

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Marta Medvedec

Marta Medvedec

Marta Medvedec ist für das Content Marketing Management bei Kongress Media zuständig und unterstützt diese bei der inhaltlichen Ausgestaltung der verschiedenen Fachblogs rund um die Themen & Events zur Digitalisierung & digitalen Transformation.
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